Sonntag, 23. Juni 2013

Rosengarten im Juni

Langes Warten lohnt sich. Viele Rosen sind noch klein, aber es gab schon reichlich Blüten. Der Rosengarten im Juni ist wunderbar, auch wenn es bei mir noch viel zu wenige sind, aber gerade deshalb freue ich mich um so mehr über einzelne Blüten.
Die Unbekannte Rose auf der Nordseite ist zu meiner Verblüffung eine Charles de Mills, die habe ich nun scheinbar doppelt. Auch die Gros provins panaché scheint identisch mit der Honorine de Brabant zu sein. Beide Rosen werde ich im Herbst vermutlich ausgraben, um neue Pflanzplätze zu gewinnen.
Das Rosenalbum werde ich in den nächsten Tagen weiter füllen (Ich hatte nur ein paar kleine Problemchen mit dem Bilder hochladen und bin aufgrund der Fülle im Garten nicht mehr mit dem fotografieren und hochladen hinterher gekommen). Dafür bin ich beraucht vom Duft der Rosen.
Die Nordseite nimmt immer mehr an Gestalt an, aber Rosen blühen hier noch nicht wirklich. Die Rose Danaë, Mme Plantier und eine Unbekannte sind schon am neuen Patchworkweg neben der Hollywoodschaukel gepflanzt und bei der Danaë lassen sich zumindest schon Blüten erahnen.
Das Kartoffelbeet ist noch einmal ordentlich mit dem restlichen alten Heu aus dem Vorjahr eingedeckt worden. Ich bin ja gespannt, ob die Methode so funktioniert...


Der Klatschmohn in der Obstecke blüht so üppig, dass ich manchmal schon einige Pflanzen entferne, um den Durchgang zu behalten.
Im Gesamtüberblick ist die Rosenblüte im Vorgarten nur schlecht einzufangen, da viele Rosen einfach noch zu jung sind und die Blütezeit immer noch nicht ihren Höhepunkt erreicht hat.
Der magische Bereich ist mir im Moment beinahe zu kahl. Im Frühjahr wirkt er erheblich schöner, aber wenn die Pflanzen hier erst einmal anwachsen, wird es schon noch.
Im Gemüsegarten auf der Westseite wachsen die Ocas und auch der kaukasische Spinate und die Hog Peanut recht gut. Die russische Minze ist in den Kräuterhügel umgezogen und der ausdauernde Baumspinat an der Wand hat den Winter auch überlebt, obwohl es erst etwas kritisch aussah.
Am Ende des Gemüsebeets haben wir das schmiedeeiserne Gitter angebracht. Die Rose Psyche muss da erst noch reinwachsen. Vermutlich dauert das noch ein Weilchen...
Die frisch gepflanzten Heidelbeeren entwickeln sich hoffentlich gut an ihrem Standort unter den Fichten.
Unsere netten Nachbarn haben uns wieder mit 3 Ballen frisch gemähtem Heu für unsere Meerschweinchen versorgt.
Stan (links) und Stummel (rechts) ruhen sich derweil von der Gartenarbeit aus und blockieren die Liegen.
Die ersten Erdbeeren, die ich ernten durfte stammen von der weissen Sorte, die in der Beerenecke wächst. Und die schmecken sogar erstaunlich gut, ich war ja etwas skeptisch.
Und wo wir schon einmal Urlaub haben, sind wir an 2 Tagen noch einmal nach Haffkrug an den Strand gefahren. Zeitweise war es zwar bedeckt, aber Plätschern der Wellen und das Kreischen der Möwen lädt einfach zum Geniessen ein.

Kommentare:

  1. Sieht ganz interessant aus, dein Garten, so vielfältig und naturnah. Das Bild mit den Liegestuhl-Katzen ist spitze.
    Viele weitere Rosenblüten wünscht
    Juralibelle

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Juralibelle,
      naturnah ist mir trotz Vielfalt und Raritäten sehr wichtig, wir haben extra einen Totholzhaufen, Trockenmauern, Steinhaufen, Sandhügel und einen Lemhügel für Getier geschaffen, auch wenn es mit den Katzen manchmal etwas schwierig ist, aber die fangen auch die Mäuse und Wühlmäuse. Seitdem wir Katzen haben, brauche ich mir auch keine Sorgen mehr um eingelagerte Knollen und anderes zu machen, die vorher alle angefressen waren. Aber die Pflanzen vor Frassschäden zu bewahren, scheint harte Arbeit zu sein und erfordert auch Entspannung auf Frauchens Liegestühlen.....
      Lieben Gruß Cordula

      Löschen
  2. Guten Morgen cordula,
    ich war gestern schon bei Dir zu Besuch und war ganz begeistert von Deinem Rankgitter. Nur stelle ich es mir schwierig vor eine Rose dort später zu schneiden und notfalls zutauschen. Oder pflanzt Du sie nur davor?

    Was mich aber nach Deinem Kommentar auf unserem Blog viel mehr interessiert: Wo ist Dein riesiger Lagerplatz für all' das Schnittgut, wenn nur im Herbst der Gärtner zum Shreddern kommt? Ich hatte mir Deinen Post noch einmal in Bezug auf Bäume und Sträucher angesehen. Da kommt doch einiges im Laufe des Jahres zusammen!?
    Denn bei mir machten nur eine Berberitze, etwas Holunder und einige Wachholderspitzen den Glastisch wieder voll. Und wir haben nur etwas über 600qm Garten hinter dem Haus. Bei Dir sieht das aber nach mehr aus ...
    Neugierige Grüße
    Silke

    Übrigens für Deine Heidelbeeren sehe ich etwas schwarz. Fichten sind schon eine extreme Herausforderung ;-) Unsere Heidelbeere wurde jahrelang von Nachbars Wachholder im Süden verschattet, und ist mir dabei fast eingegangen. Eigentlich fühlen sie sich in voller Sonne wohl wesentlich wohler. Und seitdem unsere Ostgrenze nach oben wieder freier ist, rappeln sie sich auch im Halbschatten. Allerdings ernten die Drosseln sie meist vor mir im halbreifen Zustand ...

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Silke,
      einen kleinen Häcksler habe ich selbst, mit dem ich jederzeit häckseln kann und wenn wirklich grosses anfällt, wird das eben im Herbst geschnitten. Und für ganz dicke alte morsche Äste gibt es den Totholzhaufen. Ab und zu gibt es auch ein paar tote Äste für den Feuerkorb. So brauche ich nicht viel Lageplatz. Und wir schneide auch gar nicht so viel. An den Obstbäumen hängt einiges an altem Geäst, welches dem Ganzen ein verwunschenes Aussehen verleiht. Der Ertrag ist uns nicht ganz so wichtig.
      Und wie ich die Rose später schneide muss ich mir dann wohl überlegen. Wenn ich sie wirklich austauschen muß, können wir das Gitter vermutlich etwas anheben.
      Naja und die Heidelbeeren haben ein Stück weit lichten Schatten unter den Fichten (unter denen kann man auch durchgehen, die Äste fangen erst über Kopfhöhe an) und ich hatte gehofft, der Boden ist dort schön sauer, vielleicht sollte ich ein paar Pflanzen noch mal umsetzen.
      Lieben Gruß Cordula

      Löschen
  3. Liebe Cordula,
    irgendwie habe ich deinen Vorpost verpasst.
    Dafür hatte ich jetzt mehr zum lesen.
    Ich habe übrigens mit der Charles de mills bis jetzt
    kein Glück. Zwei Falschlieferungen (eine weiße und eine hellrosa Kletterrose)
    Blöd - Rosen ohne Namen. Eine habe ich verschenkt und eine sitzt jetzt an der
    Hauswand. Ob mein dritter Versuch mit Charly erfolgreich ist, kann ich noch nicht sagen.
    Sie wird dieses Jahr noch nicht blühen. Aber meine Alice Vena die Rudolf für mich
    mitbestellt hat, blüht schon - ein Ding oder!!!??? Wie haben sich deine Bestellungen gemacht? Dein magischer Bereich ist einfach ein Traum, mit den Sonnenflecken, wie kleine Geisterchen :-) Neidisch guck ;-)
    Ganz viele liebe Grüße sendet dir Urte


    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Urte,
      meine Alexandre Laguement und die York an Lancaster blühen auch schon:-). Meine doppelte Charles de Mills wird im Herbst raus müssen. Möchtest Du sie haben?
      Lieben Gruß Cordula

      Löschen
  4. Dein Garten ist wunderschön und wie deine Rosen blühen, einfach super!!!!
    Bei uns geht es erst seit etwa einer Woche los (war auch gut so, wenn ich an die Regenmassen der letzten Tage denke). Ich habe auch Klatschmohn ausgesät, allerdings sieht man erst kleine Pflänzchen, ich hoffe er ist es auch, denn ich habe noch jede Menge anderen ausgesät. Bin schon gespannt, was da blühen wird.
    GlG Christina

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Die Rosen legen auch erst seit letzter Woche so richtig los. Die Rambler sind bei Weitem noch nicht so weit und einige andere ebenfalls nicht. Leider habe ich dieses Jahr gar keinen rosafarbenen Klatschmohn, den muß ich vermutlich noch einmal neu aussäen. Im letzten Jahr hatte ich vereinzelt einige Pflänzchen und mich sehr darüber gefreut, aber manchmal wächst der Mohn in Ecken, wo er gar nicht hin soll....Trotzdem finde ich ihn einfach schön. Monet hat ihm so einen romantischen Charakter verliehen....
      Lieben Gruß Cordula

      Löschen
  5. Es ist jedes Mal schön deinen Garten, wenn auch nur im Blog, zu besuchen! Die Freude über die Blüten der jungen Rosen kann ich verstehen, mir geht es ja ganz genau so.
    Es ist schon toll, wenn man sich auf einem großen Grundstück so richtig austoben kann. In einem kleinen Garten ist es sehr schwierig wild-romantisches Flair hineinzubringen.

    Liebe Grüße

    Vera

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Vera,
      mein Garten fühlt sich gar nicht so groß an (finde ich).Ich freu mich wirklich jedes Mal über die ersten Blüten einer neuen oder alten umgepflanzten Pflanze! Und das wild romantische klappt auch nur, weil wir Glück mit den alten Bäumen hatten....

      Lieben Gruß Cordula

      Löschen
  6. wunderschön dein Garten im Juni.
    Du hast ja schon eine beträchtliche Sammlung wunderschöner Rosen, einfach toll.
    Am besten gefällt mir jedoch das Foto mit Stan und Stummel auf den Liegen, nur gut dass es nicht nur mir so geht....

    LG Alex

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Auch wenn ich mich über die Rosen schon freue, freue ich mich noch mehr, wenn sie erst mal alle so richtig schön eingewachsen sind und ich gelernt habe, sie anständig zu schneiden.....
      Und unsere Miezen im Garten sind schon niedlich. Im Urlaub hat Stummel uns auch jeden Morgen zusammen mit Hund draussen beim Frühstück Gesellschaft geleistet und der schüchterne Stan hat sich dann meist auch dazu gesellt.
      Lieben Gruß Cordula

      Löschen

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...