Sonntag, 24. Februar 2013

Rundgang durch den Garten

Ich habe die Nase voll vom Schnee (irgendwie zumindest).
Und da mein Fotoapparat sich gerade einmal erholen will und ich auf ein Ersatzteil warte, stöbere ich mal in den Bildern vom letzten Jahr und versuche einmal einen virtuellen Garten Rundgang zu machen...
Am 30 Oktober 2010 sind wir hier hier eingezogen und noch bin ich dabei, den Garten zu gestalten. Die bisherigen Gegebenheiten möchte ich dabei berücksichtigen, die Materialien, die da sind nutzen und in der Tierwelt keinen allzu großen Schaden durch meine Veränderungen anrichten.
Wenn ich mit der Auffahrt beginne, ist das nicht der Schönste Anblick im Garten. Ich habe hier noch viel zu tun. Im letzten Jahr habe ich angefangen, Kopfsteinpflaster zu verlegen, um die Gradlinigkeit etwas zu kompensieren und auf der rechten Seite schon angefangen Beete zu gestalten.  Die Beete rechts am Zaun sollen dieses Jahr weiter gestaltet werden.

Weiter hinten haben wir Totholz andererorts aufgeschichtet, die Fläche von Brennessel, Weidenröschen, Goldrute, Brombeeren und anderen Gewächsen zum Teil befreit, um am Ende unseren Komposthaufen einzurichten. Die Reihe dorthin haben wir mit einigen Beeren bepflanzt. In diesem Jahr möchte ich dort noch einige einmalblühende wurzelechte Rosen pflanzen, außerdem haben wir dort auch unseren Cäsar, der uns 15 Jahre begleitet hat beigesetzt.

Auf der anderen Seite des Kreetendickicht, welche diesen Bereich links einrahmt, haben wir einen Teil der Steine, die hier ausgegraben untergebracht und ich konnte dort einen kleinen Steinkreis schaffen, der von Rosen mit Wildcharakter flankiert werden soll. Inzwischen ist er mit Gras bewachsen, die Steine sind weggeschafft und davor (unten rechts im Bild) ist ein Blumenmix gewachsen.
Das Gemüsebeet auf der Nordseite entstand letzes Jahr im April und kann noch ein paar Verbesserungen vertragen. Man sieht dort noch eines der Zaunteile, die wir für den Kompost verwendet haben. (Der angrenzende Steinkreis befindet sich inzwischen direkt angrenzend an das Gemüsebeet (rechts im Bild), war aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal in meinen Gedanken vorhanden.... 
Der Kräuterhügel auf der Nordseite ist schon 2011 entstanden, ich muss mich aber noch an den richtigen Bewuchs heran tasten. Ich hatte nicht die Schnecken Invasion von der Koppel mit eingeplant und versuche gerade auf weitest gehend Schnecken sichere Pflanzen umzustellen. Im Hintergrund sieht man noch das Anzuchthaus. Ich hoffe, die Rose Mme Plantier strengt sich ordentlich an, damit das dann nicht mehr aus diesem Blickwinkel zu sehen ist. Im Vordergrund hatte ich gerade eine knotige Braunwurz ausgegraben, da zwar mit Schnecken klar kommt, aber einfach zu groß für das Beet geworden ist.
Dann überspringe ich einen Teil des Gartens auf der Nordseite, zu dem ich noch nicht viel dokumentiert habe und der wirklich noch extrem unschön aussieht und komme direkt zum Gemüsebeet auf der Westseite, welches auch direkt 2011 schon als Erstes entstanden ist. Rechts im Bild die Bohnentipis.
 Und er Gemüsegarten von der anderen Seite, mit Blick auf die Wildkirsche und das "wunderschöne" Anzuchthäuschen.....
Weiter geht es von da in den magischen Bereich, der je nachdem aus welchem Blickwinkel man ihn betrachtet schon ganz nett aussieht...Ein Stück weiter links herum, wird es wieder weniger schön, aber hier haben wir im letzten Jahr erst richtig los gelegt, der Bereich war bis dahin nicht begehbar. Die Gehwegplatten waren ursprünglich vorne am Haus verlegt.
Die Terrasse liegt direkt am Haus und dahinter eigentlich erst der magische Bereich. Ein vollständiges Bild habe ich noch gar nicht und auch wenn sich schon viel getan hat, bin ich mit der Terrasse immer noch nicht ganz zufrieden, aber der Blick nach vorne ist schon ganz nett inzwischen.
Auf diesem Bild sieht es noch erschreckend kahl aus. Im Sommer steht dort jetzt eine große Olive. Außerdem habe ich Henri Barruet und Paul Noel an die Hauswand gepflanzt, die sen weissen Bereich etwas verdecken sollen und vorne am Eingang Erinnerung an Brod, die dann mit dem Flieder zusammen kommen, um einen Durchgang zur Terrasse zu bilden.
Der angrenzende Vorgarten wurde schon während der Bauphase in 2010 von mir bepflanzt, da ich die Pflanzen aus dem alten Garten unterbringen musste. Leider war das das Dilemme, denn nun kann ich vieles wieder umpflanzen, weil es nicht mehr passt, dafür haben jedoch die meisten Pflanzen den Umzug überlebt. Im Herbst habe ich die Ecke des Schuppens mit Federmohn bepflanzt, um sie etwas zu verdecken.
 Den Rosen gefällt der Boden im Garten und sie haben kräftig zugelegt.
Ich denke, spätestens jetzt weiß jeder, warum ich geschrieben habe "Der unfertige Garten im Wachstum", denn es gibt noch viel zu tun. Wer die Entstehung der Bereiche einmal sehen möchte und wie sie vorher ausgesehen haben, kann das oben im Menü in der Galerie verfolgen.

Kommentare:

  1. Hallo,
    auf dem viertletzten Bild ist rechts ein relativ dicker Birnenstamm? zu sehen. Ist das wirklich eine Birne und wenn ja, welche Sorte und wie alt? Wir haben nämlich einen Baum mit sehr ähnlichem Aussehen.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo,
      es ist ein alter sehr hoher Birnenbaum, der in unser Region öfter wächst. Gut erkannt:-) Ich weiß aber leider nicht, welche Sorte es ist, das konnte ich noch nicht heraus bekommen.
      LG Cordula

      Löschen
    2. Wenn es sonst keiner weiß, geh doch mal im Herbst zu einer Obstbestimmung bei einem Pommologen. Birnbäume in dem Alter können auch mal eine verschollene Sorte sein, die es nicht mehr im Handel gibt.

      Manchmal ist die Sorte dann einfach klammheimlich ausgestorben, wenn der letzte Baum abgehackt wird oder stirbt. Das wäre doch schaden.

      Hat die Birne zufällig eine braune Schale mit einer Musterung wie Haselrinde?

      Löschen
    3. Ich habe auch noch 2 ebenso alte Apfelbäume, kenne bei uns aber keinen Pommologen, ich wollte die Sorten mal veredeln lassen, das kann man wohl machen lassen bei einigen Baumschulen.
      Die Birne ist eher grün und recht fest, ausser bei Vollreife und bekommt manchmal einen Hauch rot auf der Sonnenseite.

      LG Corduka

      Löschen
  2. Das sieht nach sehr viel Potenzial aus.
    Auf jeden Fall kannst du deine Kreativität richtig ausleben.
    Ich wollte ich hätte so viele Möglichkeiten.
    LG Rita

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Rita,
      wir haben uns auch sehr gefreute, haben aber auch mit sehr viel Unwegsamkeiten, wie Schutt in der Erde zu kämpfen, aber in dem Garten hat auch früher einmal Liebe drin gesteckt, das hat man gemerkt.
      Vorher habe ich viele kleine winzige Gärten gehabt, das war schon etwas anderes.

      LG Cordula

      Löschen
  3. Liebe Cordula,
    mir gefällt dein Garten sehr.
    Vor allem hast du viel Platz und
    kannst ihn nutzen wie du möchtest.
    Bei mir ist das anders. Der Hof ist
    zwar riesig, aber nur eine kleine Ecke
    habe ich für meinen Garten.
    Der Rest ist Fußballplatz für meinen Mann
    und die Kinder :-)
    Am besten gefällt mir euer Eingang
    mit dem Kopfsteinpflaster. Ach, herrlich
    so ein Sommerspaziergang durch deinen Garten.
    Da kommt man ins Träumen.
    Ich wünsche dir einen guten Start in die Woche und
    ganz viele liebe Grüße Urte

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke Urte,
      mein Liebster möchte tatsächlich auch bald Platz für ein Carport im Garten beanspruchen. Das passt so gar nicht in mein Konzept, aber mal schauen, wenn es denn sein muß, dann will ich ein Carport, was in meinen Garten passt, aber bis dahin vergeht noch Zeit.
      Der Eingang ist im Moment eigentlich nur ein kleiner Anfang, ich hoffe, dass wir die Auffahrt bald schöner gestalten. Und gehen kann man da auch nicht gut drauf, aber es sieht wenigstens hübsch aus:-)
      LG Cordula

      Löschen
  4. Liebe Cordula,
    schade, dass Du auch solche 'netten' Schneckenerfahrungen mit Deinem Hochbeet machen musstest. Wir hatten uns das damals auch so schön vorgestellt, bis die Schnecken sich in den Ritzen zwischen den Steinen breit machten, und der Bereich durch den Schatten der Scheinakazie für sie immer gemütlicher wurde. Irgendwann habe ich es dann lieber die Kräutern ganz aufgeben und das Beet mit Buchs und Rosen bepflanzt ...
    LG Silke

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Silke,
      ich stelle gerade um, auf Kräuter, die es schaffen. Helmkraut und Gamander sind sehr robust, ebenso das Pfefferkraut und Stachys rects (ausfrechter Ziest). Bei Anddorn und Oregano bin ich noch nicht sicher. Salvia lyrata, die weisse Zitronenmelisse und Krete Melisse waren ebenfalls resistent. Ich brauche halt nur ein wenig länger, um zum richtigen Bewuchs zu finden:-)
      Rosen würden dort wegen des Untergrunds nicht wachsen.
      LG Cordula

      Löschen
    2. Hallo Cordula,
      bei Oregano oder war es Majoran bin ich mir nicht sicher, der war irgendwann auch weg. Gamander funktioniert bei meiner Mutter und mit der Zitronenmelisse gibt es wirklich kein Problem. Die fühlt sich bei uns in Teichnähe am Steg sogar wohl. Und da wohnen reichlich Nacktschnecken. Die haben sich nämlich inzwischen auf Teichpflanzen spezialisiert ...
      LG Silke

      Löschen
  5. Liebe Cordula,

    ich sehe mir die Bilder deines Gartens immer wieder gerne an, ich finde ihn einfach wunderschön, auch wenn er noch nicht fertig ist.
    Aber mal ehrlich, welcher Garten ist schon wirklich fertig, es gibt immer wider was zu tun, ich habe auch immer wieder so viele neue Ideen, auch angeregt durch eure schönen Gärten.....
    Mach einfach weiter so, ich freu mich schon auf die nächsten Eindrücke.

    LG Alex

    AntwortenLöschen
  6. Hallo Alex,
    das freut mich. Ach es ist schon noch eine ganze Menge zu tun und manche Ideen aus anderen Gärten finde ich auch so wunderschön, aber dann scheitert es manchmal einfach am Umsetzen und ich brauche halt auch manchmal einfach etwas Zeit. Es hat ewig gedauert, bis ich wußte wohin mit dem häßlichen Kompost, der vorher im magischen Bereich rumstand. Der alte Zaun der Nachbarn brachte dann (nachdem er ein halbes Jahr bei mir rumstand), brachte mir dann irgendwann die zündende Idee.....
    LG Cordula

    AntwortenLöschen
  7. Hallo Cordula,
    1.200 m² und alte Bäume und Eiszeitsteine, da kann man Dich nur beneiden und beglückwünschen! Was machen da die paar Schnecken, die lieben wir doch alle.....! Man kann schon wunderbar erkennen, wie toll der Garten in 3 Jahren aussehen wird, wenn er fast fertig ist - das wird er nie......
    LG
    Rudolf

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Doch doch, in 3 Jahren ist der Garten fix und fertig:-) Ich bin auch gespannt, wie sich der Garten entwickeln wird. Und so groß kommt er mir gar nicht vor, das verliert sich meistens, da er rund ums Haus führt.
      LG Cordula

      Löschen
  8. Liebe Cordula,

    mir gefällt Dein Garten richtig gut!

    Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag und schicke liebe Grüße!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke, da freu ich mich, ich bin auch gespannt, wie er sich noch entwickelt.Gestern durfte ich auch schon Schneeglöckchen bewundern, die ich im letzten Jahr büschelweise im Garten gepflanzt hatte. Da zahlt sich die Arbeit aus dem Vorjahr aus.

      LG Cordula

      Löschen

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...